Schreibe drei Worte für die aktuelle Stimmung und ergänze eine hilfreiche Deutung. Zum Beispiel: „müde, gespannt, neugierig – also klein anfangen, häufig atmen“. Dieser mikrokleine Schritt ersetzt Selbstkritik durch Fürsorge und ermöglicht dir, mit realistischer Energie zu planen, statt dich zu überfordern.
Frage dich: Was ist kontrollierbar, was ist beeinflussbar, was darf sein? Notiere jeweils einen Satz. Diese Aufteilung senkt Stress, weil sie Verantwortung klärt, Spielräume sichtbar macht und Akzeptanz zulässt. Dadurch bleibt Kraft für Taten, während Unabänderliches innerlich ruhiger sein darf.
Atme viermal ruhig aus, bevor du schreibst, und verknüpfe den letzten Ausatem mit dem ersten Wort. Diese winzige Schwelle wechselt den Modus vom Reiz‑Reagieren ins Gestalten. In wenigen Sekunden entsteht Präsenz, die deinen Fokus‑Impulsen spürbar Tiefe und Freundlichkeit schenkt.
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